Review: Awol One & Factor - Only Death Can Kill You
27. Januar 2008 von fsone
Awol One & Factor - “Only death can kill you”
(Cornerstone Records / Cargo)
Der Bay-Area-Künstler Awol One hat sich in der Vergangenheit mit Tracks wie “Rhythm” einen Namen bei HipHop-Kennern weltweit gemacht. Bei “Only death can kill you” handelt es sich nunmehr um Awolrus’ zehntes Studioalbum, auf dem der multitalentierte Rapper musikalisch von keinem Geringerem als Produzent Factor unterstützt wird. Nun mögen diese beiden Namen bei manchen Lesern mehr Fragen aufwerfen als beantworten, andere hingegen werden wissen, dass hier definitiv mit HipHop vom Feinsten gerechnet werden muss.
Gekleidet in ein für HipHop-Verhältnisse eher untypisches Artwork entfaltet sich die Energie des Albums geschickt über eine Gesamtspielzeit von rund 32 Minuten. Auf den ersten Blick scheint es etwas kurz geraten, aber dann stellt man schnell fest, dass hier zweifellos ein Album mit Mehrwert vorliegt.
Awol Ones Flow geht angenehm ins Ohr und wird durch Factors Beats perfekt in Szene gesetzt. Generell ist “Only death can kill you” sehr entspannt. Nervende Club-Tracks sucht man vergeblich. Dafür versetzen die insgesamt zehn Tracks den Hörer unmittelbar in eine ganz eigene Welt, in der man wie gefesselt an den Lippen des Geschichtenerzählers Awol One hängt. Wie derzeit kein zweites Album vermag mich “Only death can kill you” daher von Song zu Song aufs Neue zu fesseln. Die Sampleauswahl Factors ist mit nur einem Wort zu beschreiben - genial!
Die Symbiose von Rapper Awol One gepaart mit den so noch nie vernommenen Factor-Beats hat ein Album geschaffen, wie es nur alle paar Jahre vereinzelt zu finden ist. Das Fazit kann also nur sein: Wer ein innovatives Konzeptalbum mit hohem musikalischem Unterhaltungswert zu schätzen weiß, der sollte bei “Only death can kill you” unbedingt zuschlagen.
Diese Review erscheint mit freundlicher Genehmigung von allesreal.de











