Review: Luckyiam - Most Likely To Succeed
27. Januar 2008 von fsone
Luckyiam -”Most likely to succeed”
(Legendary / Cargo Records)
Luckyiam, den die meisten noch von Mystic Journeyman oder den Living Legends kennen, liefert mit “Most likely to succeed” sein drittes Soloalbum ab. Wie der Titel schon verrät, handelt es sich um eine Zusammenstellung von Songs, von denen sich Tommy Woolfolk alias PSC/Luckyiam erhofft, endlich den großen Durchbruch zu schaffen. In Kombination mit einer großflächig angelegten nationalen Werbekampagne der Firma L-R-G in den USA scheinen die Zeichen für Luckys Unterfangen ausgezeichnet zu sein.
Was steckt nun aber im Detail in “Most likely to succeed”? Zunächst einmal bekommt man ein Album mit 13 Songs und rund 50 Minuten Spielzeit. Da Luckys Flow und Reim-Skills unglaublich ausgeprägt sind, lassen sich wirklich alle Tracks von der ersten bis zur letzten Minute feiern. Der anspruchsvolle Lyricist unterhält auf einem extrem hohen Niveau. Luckyiams Rap zeichnet Bilder, erzählt Geschichten und fließt dahin wie ein rauschender Fluss - ohne jedoch auf die Nerven zu gehen. Es empfiehlt sich daher unbedingt, das Album in einem Stück zu genießen. Anspieltipps sind: “Let’s go”, “Tear him down”, “Rap, Rap, Rap” und “Another day”.
Beattechnisch befindet sich das Album ebenfalls auf einem hohen Level. Wem das letzte Living-Legends-Album “Classic” gefallen hat, der wird sich bei “Most likely to succed” musikalisch gut aufgehoben fühlen.
Ob Luckyiam mit “Most likely to succed” der große Wurf gelingen wird, bleibt abzuwarten. Was er allerdings geschaffen hat, ist ein Album, das Underground Hip-Hop um ein großes Stück bereichert und wieder einmal beweist, dass gute Musik auch fernab großer Major Labels und deren Medienmaschinerie existiert. “Most likely to succed” sei allen treuen Rapliebhabern im Land daher wärmstens empfohlen.
Diese Review erscheint mit freundlicher Genehmigung von allesreal.de











