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“Was ich mein’ mein’ ich ehrlich, gute Rapper sind spärlich,

ein falsches Rapimage ist und bleibt mir zu gefährlich”

Falsche Rapimages zieren heute leider vielfach das Bild der deutschen Raplandschaft. Von den Medien unterstützt, flimmern täglich hundertfach zusammengereimte Gangsterklischees und Ghettoromantiken in die deutschen Haushalte, zu den jugendlichen Endkonsumenten. Erfolgreiche Rapper, so das in den Medien zelebrierte Bild, müssen möglichst hart sein, besonders tief im Geld schwimmen, Luxuslimousinen fahren, Frauen an der Leine Gassi führen und immer die neuesten und frischesten Designer-Klamotten tragen. Daraus resultiert, dass viele Jugendliche Rap und damit auch Hip-Hop als Kultur nur in einem extrem eingeschränkten Rahmen wahrnehmen können. Dieser Rahmen ist allerdings eine Negativspirale par excellence. Die meisten Jugendlichen, die heute durch die Medien zur Hip-Hop Musik finden, werden so bewusst um die positiven Aspekte der Hip-Hop Kultur gebracht. Es herrscht vor allem ein Mangel an greifbaren Alternativen, da Hip-Hop Musik jenseits des Mainstreams traditionell kaum in den Medien präsent ist. So darf man sich nicht wundern, wenn viele Jugendlichen ihren Rapidolen uneingeschränkt nacheifern, ihre Sprachgewohnheiten durch einen immensen Schimpfwörterkatalog ergänzen und ihre selbst-aufpolierten kleinen Egos hinter Hip-Hop Uniformen und Raphüten verstecken.

Das es auch anders geht, will diese Seite zeigen!

“Fenster zum Hof” will eine Seite für jeden Rap und Hip-Hop Interessierten sein.

Dazu werden einerseits in einer Art Classic-Section alte Hip-Hop Alben und Videos bereitgestellt, um auf längst vergessene Musikperlen wieder aufmerksam zu machen und die Erinnerung an die Veteranen dieser Kultur aufrecht zu erhalten.

Andererseits will sich “Fenster zum Hof” auch mit aktuellen Entwicklungen beschäftigen, die oftmals von den Medien nicht berücksichtigt werden. Dazu werden aktuelle Alben, interessante Neuigkeiten und Videos jenseits des Mainstreams gesammelt und in diesem Blog aufbereitet. Selbstverständlich dürfen dabei auch Satireelemente nicht zu kurz kommen.

Natürlich wäre “Fenster zum Hof” kein Hip-Hop Culture Blog, wenn Graffiti, Breakdance aber auch Turntablism zu kurz kommen würden: From back in the days to Hip-Hop nowadays! “Fenster zum Hof” versucht alle Hip-Hop Aspekte in einem angemessenen Rahmen zu repräsentieren.

Darüber hinaus ist ein Freiraum für Diskussionen aufgrund der Blogstruktur jederzeit gewährleistet.

“Fenster zum Hof” soll unterhalten, zum Nachdenken anregen, Vergessenes wieder ins Gedächtnis rufen, aufklären ohne den Zeigefinger zu erheben und unter dem Strich einfach nur Spaß machen.

Öffne das Fenster zu deinem Hof - es gibt viel zu entdecken!